Warum Migräne Coaching?
Meine Geschichte
Seit meinem 3. Lebensjahr leide ich unter starker chronischer Migräne. Ich konnte jahrelang keinen einzigen Tag ohne Schmerzen, Übelkeit, Licht-, Lärm-, und Geruchsempfindlichkeit und Konzentrationsstörungen zählen. Mein ganzes Leben wurde von der Krankheit bestimmt. Aus der Verzweiflung heraus probierte ich jegliche Behandlungsform aus, die Schmerzlinderung versprachen - so wurde ich notgedrungen zur Migräneexpertin.
Wenn ich eines in meiner Odyssee gelernt habe: gerade die besten Ärzte haben aufgrund Ihres enormen Pensums oft nicht die Zeit, sich intensiv mit dem Patienten auseinander zu setzen und ihnen in Ruhe alle Fragen zu beantworten. Nicht selten wartet ein Patient mehrere Monate auf einen Termin beim Spezialisten, um seine Fragen stellen zu können. In der Zwischenzeit bleibt ihm nur die Google Suche. Und wie wir alle wissen, danach traut man sich gar nicht mehr seine Medikamente zu nehmen oder glaubt bei der nächsten Attacke man hätte einen tödlichen Gehirntumor.
Es fehlt eine zentrale Ansprechperson, die sich intensiv auf das Thema Migräne spezialisiert hat, Arztgespräche mit den richtigen Fragen vorbereiten kann, und sich vor allem die Zeit für den Patienten nimmt. Viele Fragen ergeben sich schließlich erst nach dem Arztgespräch, z.B. in der nächsten Attacke, oder werden durch Unwissenheit gar nicht erst formuliert. So habe ich mir dieses Wissen selber angeeignet und musste mit Erstaunen feststellen, dass ich inzwischen über Kopfschmerzerkrankungen weitaus besser informiert bin, als die meisten Ärzte.
Heute kann ich Dich dabei unterstützen, Deinen Weg zu finden. Ich kenne den Druck funktionieren zu müssen, die Wut auf die Krankheit und die Angst vor der nächsten Attacke. Ich kenne aber mittlerweile auch hilfreiche Strategien, um damit umzugehen. Mit dieser Expertise und meiner langjährigen Erfahrung als Betroffene möchte ich auch Dich dabei unterstützen, wieder mehr Lebensqualität erfahren zu können. Denn erst durch die Akzeptanz meiner Bedürfnisse, durch das Annehmen der Migräne anstatt des Kampfes dagegen, konnte sich für mich etwas ändern. Meine Familie und ich würden so viel dafür geben, dieses Wissen auch schon damals gehabt zu haben.
Deine Nora
Qualifikationen
- Systemisches Coaching, NLP Deutschland
- Systemische Aufstellungsarbeit, NLP Deutschland
- Search Inside Yourself - achtsamkeitsbasierte Führungskräfte Ausbildung von Google
- Hypnosetherapie Practicioner, Centre of Excellence
- Coaching Ausbildung von CW Media GmbH
- Mehrjährige Berufserfahrung in den Bereichen Marketing, Vertrieb, HR und Digital Consulting
Migräne-Erfahrung
- Mitarbeit und Lektorat am Migräne-Ratgeber des Westdeutschen Kopfschmerzzentrums: Der Migräne Therapiekompass (2021)
- Migräne Selbsthilfegruppen Dublin und Düsseldorf
- Migraine World Summit (2015-heute)
- MigräneLiga e.V., Migräne Symposium (2016-heute)
- Migraine Again (2016-heute)
- Migräne-Pharma Probandin
- Schmerzklinik Kiel (2018, 2020)
- Schloßklinik Bad Buchau (2020)
- Westdeutsches Kopfschmerzzentrum Essen (2011-heute) - Tagesklinik und Ambulant
- TCM Naturheilklinik Mitte Essen (2019)
- Erfahrung mit über 18 medikamentösen Prophylaxen und Akutmedikationen
- ONS Stimulator (Okzipitale Nervenstimulation)
- Gadgets: Cefaly, Rehaler, Gammacore,
- Alternative Heilmethoden: Nahrungsergänzungsmittel, Hypnosetherapie, Systemische Aufstellungsarbeit, Osteopathie, Chiropraktik, Atlaskorrektur, Physiotherapie, TCM, Verhaltenstherapie, Neuraltherapie, Akupunktur, Migränepiercing, Gua-Sha, Energetisches Heilen, Reiki, Homöopathie, Naturheilkunde, Fußreflexzonenmassage, Kneippgüsse, Biofeedback, usw.
- Ernährungsberatung und jahrelange Erfahrung: Heilfasten, Intervallfasten, low-carb und ketogene, vegane, histaminarme, glutenfreie, zuckerfreie, entzündungshemmende, laktosefreie, Ernährung, sowie die Candida oder Paleo Diät
Never give up
Der Weg hierher war nicht einfach für mich. Aber meine Erfahrungen haben mich zu dem gemacht, wer ich heute bin - und ich habe aus meinen Rückschlägen gelernt. Davon können meine Klienten heute profitieren.
Möchtest Du mehr über meine Geschichte erfahren?
Im jungen Alter von drei Jahren wurde ich krank. Ständig wurde mir übel und meine verzweifelten Eltern unternahmen alles um herauszufinden, was mit mir los war. Eine Odyssee von Kinderärzten bis hin zum Allergologen brachte noch mehr Unsicherheit und legte den Grundstein für die ellenlange Liste an Fehl-Diagnosen, die mich mein Leben lang begleiten sollten. Kein Arzt wusste so Recht, wie er mir helfen konnte und eine so genannte Auslassdiät von Trigger Lebensmitteln führte dazu, dass ich als Kind nie in den Genuss von Getreide, Milchprodukten oder Zucker kommen durfte. Doch trotz aller Bemühungen blieb mein Zustand unverändert und ließ meine Familie in einem Zustand der Hilflosigkeit zurück.
In den frühen Neunzigern hat keiner über “Clean Eating“ oder “Glutenfrei” gesprochen. Gemacht haben wir es trotzdem. Meine Eltern haben für mich zuckerfrei gekocht, der Brotbackautomat war in jedem Urlaub dabei und ohne Tüte stieg ich in kein Auto. Ich hatte stets Angst schon wieder einen Ausflug meiner Familie zu ruinieren – bis ich mich wieder übergeben und für drei Tage in ein dunkles, ruhiges Zimmer zurückziehen musste. Heute weiß ich, dass viele Kinder unter Bauchmigräne leiden und sie leider immer noch selten korrekt diagnostiziert werden.
Mit der ersten Periode kamen zu der Übelkeit dann höllische Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Konzentrationsstörungen, Schwindel und Lärmempfindlichkeit dazu. Bis dies als Migräne diagnostiziert wurde und ich endlich eine geeignete Behandlung bekam, sollte es aber noch weitere sechs Jahre dauern. In dieser Zeit schluckte ich auf Rat meiner Hausärzte mehr Aspirin, Ibuprofen oder Paracetamol, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Der Alltag war geprägt von Wachsamkeit und der Angst vor dem nächsten „Anfall“.
Mit 18 bekam ich endlich bei einem Besuch im Kopfschmerzzentrum eine neurologische Diagnose: schwere Form der Migräne in Kombination mit Spannungskopfschmerzen. Endlich Klarheit – und zumindest die Chance, gezieltere Medikamente nehmen zu können, welche die Anfälle milderten. Triptane wurden meine treusten Begleiter und ich verließ nie das Haus ohne sie. Wegen der schlimmen Schmerzen und Begleiterscheinungen konnte ich oft nicht in die Schule oder später in die Uni gehen, viele Lehrer und Professoren dachten ich würde mich „anstellen“.
Meine Studienzeit war geprägt von hoher Belastung und einer immer Schmerzmitteln, um trotz der starken Migräneattacken möglichst leistungsfähig zu bleiben. Erst später lernte ich dann über den Medikamentenübergebrauchskopfschmerz, und die 10/20-Regel. Ich musste dann einen harten stationären Schmerzmittel-Entzug durchstehen, da meine Ärzte schlichtweg nicht ausreichend über Kopfschmerzerkrankungen informiert waren und mich jahrelang überdosiert hatten.
Nach meinem Studium begann ich bei einem international führenden Unternehmen zu arbeiten. Zeit für Sport, Soziale Kontakte oder Entspannung blieb viel zu selten. In meiner freien Zeit schlief ich viel und erholte mich von meinen Attacken. Mein Anspruch an mich selbst ließ mich nie einen normalen 9-to-5 Job machen, denn trotz Migräne – oder gerade deswegen – wollte ich alles gut machen, Dinge aufholen und vorarbeiten, damit ich trotz meiner Ausfälle erfolgreich sein konnte. Nur zu welchem Preis? Dass diese Einstellung die Symptome verstärkt hat, weiß ich heute. Schnell wurde die episodische Migräne chronisch. Dann kam die Migräne täglich und ließ sich weder mit Prophylaxen, Entspannungstechniken oder Akutmedizin in den Griff bekommen. Ich rutschte immer wieder in den status migraenosus und in einen Burnout. Arbeiten war unmöglich geworden.
Ich probierte erfolglos jegliche Form von alternativen Heilmethoden, Ernährungsformen, Nahrungsergänzungsmittel und 18 medizinischen Prophylaxen, Botox, die Antikörper Spritzen und vieles mehr. Mit den täglichen Schmerzen wuchs die Verzweiflung immer größer und ich folgte jedem Tipp, vom Akupunkteur, Piercer oder Heiler bis hin zum Neurochirurgen und Schmerzspezialisten, die alle versprachen Migräne 'heilen 'zu können. Eine verunglückte Lumbalpunktion sowie Knorpelentzündungen durch 'Migräne-Piercings' brachten nur noch mehr Schmerzen und stationäre Behandlungen.
Aus lauter Verzweiflung entschied ich mich für einen Okzipital-Nerven-Stimulator (ONS) Schrittmacher. Dieser musste leider schon nach 4 Wochen aufgrund einer schweren Wundheilungsstörung mit Blutvergiftung entfernt werden und meine Hoffnung auf Schmerzlinderung zerbrach. All die Energie, Zeit und Geldsummen, die ich in dem Kampf gegen die Migräne investiert hatte, konnte ich nicht mehr in die Dinge investieren, die mir Spaß machten. Und wie es so vielen Schmerzpatienten geht, belastete mich dies auch seelisch.
Es brauchte viel Zeit, Reflektion und Unterstützung von außen, bis ich endlich meinen eigenen Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben fand. Ich lernte, dass man trotz Schmerzen glücklich sein kann, und dass dann der Schmerz auch automatisch in den Hintergrund rückt. Ich lernte, dass es nicht die EINE Behandlung gegen Migräne gibt, die mich heilen wird, sondern dass es viele Aspekte gibt, die ich in meinem Leben ändern und so im großen Ganzen mein Leiden lindern kann.
Wir können trotz Migräne glücklich sein. Gerade das Leben mit täglichen Schmerzen hat mich gelehrt, für jeden lebendigen Tag dankbar zu sein. Die Stärke meiner Attacken habe ich enorm reduziert und ich habe mir ein Netz aus Selbsthilfestrategien geschaffen, welches mich auffängt, wenn ich (aus)falle. Ich möchte auch Dich dabei unterstützen, eigene Selbsthilfestrategien zu entwickeln, um selbstbestimmt mit der Migräne zu leben anstatt gegen sie.
Mir fehlte auf meinem Leidensweg stets ein Mentor, der mich wie eine große Schwester an die Hand nimmt. Jemand, der mich versteht und nicht überfordert ist. Das ist mit ein Grund, warum ich beschlossen habe, andere Menschen mit Migräne zu unterstützen und sie bei ihrer Reise an die Hand zu nehmen. Wege aus dem Kreislauf von Anfall, Selbstvorwürfen, Ängsten und der Wut auf den eigenen Körper aufzuzeigen. Meine Coaching- und Hypnose-Ausbildung, meine Erfahrung mit Nahrungsergänzung und Ernährung sowie verschiedener Behandlungsmethoden helfen mir heute dabei, Migräniker zu unterstützen. Hiermit möchte ich selbstverständlich keinen Arzt oder Therapeut ersetzen, sondern Dir nur die nötigen kritischen Fragen für das Fachgespräch an die Hand geben.
Werde mit meiner Unterstützung nicht zum Manager Deiner Erkrankung, sondern der CEO Deiner Gesundheit!